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Montag, 24. Juni 2019 ..:: Faustfeuerwaffen » Vorderlader ::..   anmelden

VON DER STEINSCHLOSS-PISTOLE ZUM REVOLVER
Überblick

Nahezu jeder amerikanische Büchsenmacher im 18. Jahrhundert stellte auf Anfrage auch Faustfeuerwaffen her. Die Nachfrage war aber nicht besonders groß, zur Selbstverteidigung auf kurze Distanz waren diese Waffen für den normalen Bürger zu unzuverlässig, Messer oder Axt taten hier bessere Dienste. Auch in allen anderen relevanten Bereichen wurden Langwaffen vorgezogen.

Dementsprechend wurden Faustfeuerwaffen im späten 18. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hauptsächlich beim Militär genutzt, wo sie Offizieren als Sekundärwaffe dienten.

Ändern sollte sich diese Verteilung mit Samuel Colts Entwicklung des Perkussions-Revolvers. Nachdem Colts erste Waffenfabrik Konkurs machte, weil das Militär seine Waffen zu diesem Zeitpunkt nicht kaufen wollte, setzt Colt bei seinem zweiten Anlauf auch auf zivile Kunden. Und das äußerst erfolgreich - die zivilen Colt-Modelle blieben in den Produktions- und Verkaufszahlen nicht hinter den militärischen zurück.

Während Samuel Colt zwei Jahrzehnte lang aufgrund seiner Patentrechte praktisch das Monopol auf die Fertigung von Trommelrevolvern besaß, experimentierten seine Mitbewerber ab ca. 1855 vermehrt mit derartigen Waffen. Ob Whitney, Remington, Starr - mit dem Auslaufen von Colts Patenten im Jahr 1858 standen alle nahmhaften Waffenproduzenten der USA mit serienreifen Mustern bereit, die sie auch erfolgreich vermarkteten.

Der Erfolg kam aber fast zu spät, denn schon zum Zeitpunkt der Einführung der Waffen von Samuel Colts Mitbewerbern stand fest, dass die Tage von Vorderladern gezählt waren. Smith & Wesson waren dabei, erste Hinterlader-Revolver für Metallpatronen auf den Mark zu bringen. Nur der Ausbruch des amerikansichen Bürgerkriegs und der dadurch entstehende Bedarf an Waffen in bekannter und bereits bewährter Technik in großer Stückzahl ermöglichte die oft erstaunlichen Verkaufserfolge eines zu diesem Zeitpunkt technisch schon veralteten Waffentyps.

VON DER STEINSCHLOSS-PISTOLE ZUM REVOLVER
Überblick

Nahezu jeder amerikanische Büchsenmacher im 18. Jahrhundert stellte auf Anfrage auch Faustfeuerwaffen her. Die Nachfrage war aber nicht besonders groß, zur Selbstverteidigung auf kurze Distanz waren diese Waffen für den normalen Bürger zu unzuverlässig, Messer oder Axt taten hier bessere Dienste. Auch in allen anderen relevanten Bereichen wurden Langwaffen vorgezogen.

Dementsprechend wurden Faustfeuerwaffen im späten 18. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hauptsächlich beim Militär genutzt, wo sie Offizieren als Sekundärwaffe dienten.

Ändern sollte sich diese Verteilung mit Samuel Colts Entwicklung des Perkussions-Revolvers. Nachdem Colts erste Waffenfabrik Konkurs machte, weil das Militär seine Waffen zu diesem Zeitpunkt nicht kaufen wollte, setzt Colt bei seinem zweiten Anlauf auch auf zivile Kunden. Und das äußerst erfolgreich - die zivilen Colt-Modelle blieben in den Produktions- und Verkaufszahlen nicht hinter den militärischen zurück.

Während Samuel Colt zwei Jahrzehnte lang aufgrund seiner Patentrechte praktisch das Monopol auf die Fertigung von Trommelrevolvern besaß, experimentierten seine Mitbewerber ab ca. 1855 vermehrt mit derartigen Waffen. Ob Whitney, Remington, Starr - mit dem Auslaufen von Colts Patenten im Jahr 1858 standen alle nahmhaften Waffenproduzenten der USA mit serienreifen Mustern bereit, die sie auch erfolgreich vermarkteten.

Der Erfolg kam aber fast zu spät, denn schon zum Zeitpunkt der Einführung der Waffen von Samuel Colts Mitbewerbern stand fest, dass die Tage von Vorderladern gezählt waren. Smith & Wesson waren dabei, erste Hinterlader-Revolver für Metallpatronen auf den Mark zu bringen. Nur der Ausbruch des amerikansichen Bürgerkriegs und der dadurch entstehende Bedarf an Waffen in bekannter und bereits bewährter Technik in großer Stückzahl ermöglichte die oft erstaunlichen Verkaufserfolge eines zu diesem Zeitpunkt technisch schon veralteten Waffentyps.

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