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KONKURRENZ FÜR REVOLVER?
Erste Hinterlader-Pistolen in Amerika

Entgegen weitverbreiteter Annahmen besaß der erste Versuch amerikanischer Waffenschmiede, eine mehrschüssige Faustfeuerwaffe für Metallpatronen herzustellen, die Konstruktionsform einer Pistole. Pikanterweise hatten ausgerechnet die späteren Pioniere der Produktion von Hinterlader-Revolvern, Horace Smith und Daniel Baird Wesson, die Patentrechte für ein mehrschüssiges Hinterlader-Gewehr aufgekauft und versuchten, diese entsprechend ihrer Interessen für die Konstruktion einer Faustfeuerwaffe zu adaptieren.

Trotz gewaltiger Verbesserungen des ursprünglichen Konzepts gelang ihnen aber keine konkurrenzfähige technische Umsetzung. Schnell bemerkten sie die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens, stießen die Patentrechte ab wieder und suchten nach anderen Möglichkeiten, ihre Ziele zu erreichen.

Aufgrund des überwältigenden Erfolgs von Perkussionsrevolvern und später Revolvern für Metallpatronen waren großkalibrige Pistolen in den USA zunächst kaum gefragt. Es gab auch kaum technisch ernst zu nehmende Konzepte. Lediglich Remington & Sons konten ihren für Gewehre entwickelten "Rolling Block" Mechanismus für Faustfeuerwaffen adaptieren, und mit ihrer Rolling Block Pistole ein ernst zu nehmendes Angebot auf den Markt bringen konnten. Aber selbst dieses an sich ausgezeichnete Produkt war, da einschüssig, hauptsächlich als Sportwaffe von Bedeutung.

Umgekehrt erfreuten sich Taschenpistolen kleiner und mittlerer Kaliber in Amerika vom Tag ihrer Vorstellung an großer Beliebtheit. Diese Waffen konnten ohne Schwierigkeit verdeckt getragen werden, sie eigneten sich hervorragend zur Selbstverteidigung. Zuvor - In der Perioder der Perkussions-Vorderlader - bot praktisch jeder DrugStore seinen Kunden die Dienstleistung an, solche - mangels eingebauten Ladestock etwas schwierig zu handhabenden - Pistolen nachzuladen.

Durch die Entwicklung der Metallpatrone wurden derartige Angebote überflüssig, eine Patrone ins Patronenlager zu schieben schaffte jeder Schütze selbst. Das Nachladen benötigte nicht mehr im günstigsten Fall 30 Minuten, sondern nur mehr Sekunden. Dementsprechend waren sogenannte "Derringer", insbesondere die Angebote von Remington und Sharps, von Beginn an ein großer Erfolg.


 

KONKURRENZ FÜR REVOLVER?
Erste Hinterlader-Pistolen in Amerika

Entgegen weitverbreiteter Annahmen besaß der erste Versuch amerikanischer Waffenschmiede, eine mehrschüssige Faustfeuerwaffe für Metallpatronen herzustellen, die Konstruktionsform einer Pistole. Pikanterweise hatten ausgerechnet die späteren Pioniere der Produktion von Hinterlader-Revolvern, Horace Smith und Daniel Baird Wesson, die Patentrechte für ein mehrschüssiges Hinterlader-Gewehr aufgekauft und versuchten, diese entsprechend ihrer Interessen für die Konstruktion einer Faustfeuerwaffe zu adaptieren.

Trotz gewaltiger Verbesserungen des ursprünglichen Konzepts gelang ihnen aber keine konkurrenzfähige technische Umsetzung. Schnell bemerkten sie die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens, stießen die Patentrechte ab wieder und suchten nach anderen Möglichkeiten, ihre Ziele zu erreichen.

Aufgrund des überwältigenden Erfolgs von Perkussionsrevolvern und später Revolvern für Metallpatronen waren großkalibrige Pistolen in den USA zunächst kaum gefragt. Es gab auch kaum technisch ernst zu nehmende Konzepte. Lediglich Remington & Sons konten ihren für Gewehre entwickelten "Rolling Block" Mechanismus für Faustfeuerwaffen adaptieren, und mit ihrer Rolling Block Pistole ein ernst zu nehmendes Angebot auf den Markt bringen konnten. Aber selbst dieses an sich ausgezeichnete Produkt war, da einschüssig, hauptsächlich als Sportwaffe von Bedeutung.

Umgekehrt erfreuten sich Taschenpistolen kleiner und mittlerer Kaliber in Amerika vom Tag ihrer Vorstellung an großer Beliebtheit. Diese Waffen konnten ohne Schwierigkeit verdeckt getragen werden, sie eigneten sich hervorragend zur Selbstverteidigung. Zuvor - In der Perioder der Perkussions-Vorderlader - bot praktisch jeder DrugStore seinen Kunden die Dienstleistung an, solche - mangels eingebauten Ladestock etwas schwierig zu handhabenden - Pistolen nachzuladen.

Durch die Entwicklung der Metallpatrone wurden derartige Angebote überflüssig, eine Patrone ins Patronenlager zu schieben schaffte jeder Schütze selbst. Das Nachladen benötigte nicht mehr im günstigsten Fall 30 Minuten, sondern nur mehr Sekunden. Dementsprechend waren sogenannte "Derringer", insbesondere die Angebote von Remington und Sharps, von Beginn an ein großer Erfolg.


 

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